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Pressemitteilung

Cannabis – eine Gefahr für die Verkehrssicherheit (?)

BADS legt Reader zu den Ergebnissen seines wissenschaftlichen Symposiumsim vorigen Jahr in Koblenz vor

Hamburg/Koblenz (nr). Im Jahr 2024 traten die von der Ampel-Koalition auf den Weg gebrachten und vom Bundestag beschlossenen umfänglichen gesetzlichen Regelungen zur Teillegalisierung von Cannabis in Kraft. Seither ist die Diskussion sowohl im politischen wie auch im wissenschaftlichen Bereich nicht zur Ruhe gekommen.

Ein Grund mehr für den Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS) im November 2025 ein wissenschaftliches Symposium durchzuführen. Es stand unter dem Thema „Cannabis - eine Gefahr für die Verkehrssicherheit?“ Die dort gehaltenen Referate und diskutierten Aspekte legt der BADS jetzt in einem Tagungsband des Pabst-Verlages vor.

In dem Kreis namhafter Experten war weitgehend unbestritten, dass hinsichtlich der Gefahren von Cannabis und Alkohol für die Verkehrssicherheit noch ein erheblicher Forschungsbedarf besteht. Der vorliegende Reader bietet insoweit einen hervorragenden Einblick in den aktuellen Forschungsstand und zeigt zugleich auch Forschungslücken auf. So lässt sich als Zwischenstand unter anderem festhalten, dass aus wissenschaftlicher Sicht die bei einem Mischkonsum von Cannabis und Alkohol vorhandenen Gefahren für die Verkehrssicherheit keineswegs unerheblich sind. Nicht hinnehmbar seien zudem Missbrauchsmöglichkeiten des Medikamentenprivilegs.

Für den BADS ist nicht nur eine qualifizierte Präventionsarbeit durch Aufklärung dringend geboten. Darüber hinaus fordert er auch strengere gesetzliche Regelungen. Zudem sollte es für den Gesetzgeber ein wichtiges Anliegen sein, Missbrauchsmöglichkeiten des Medikamentenprivilegs zu unterbinden.

Für Konsumenten von Cannabis bieten sich angesichts der jetzigen Gesetzeslage leichte Möglichkeiten, Cannabis über zweifelhafte Online-Verschreibungen zu erhalten. Geprüft werden müsse, das sog. Medikamentenprivileg abzuschaffen, zumindest aber erheblich einzuschränken. Hinsichtlich des Mischkonsums von Cannabis und Alkohol seien zudem die erheblichen Gefahren vom Gesetzgeber noch nicht erkannt und der Grenzwert viel zu niedrig angesetzt worden.

Weitere Infos zum Tagungsband und eine Bestellmöglichkeit sind unter https://www.pabst-publishers.com/shop-checkout/suche/suchedetailergb?tt_products[backPID]=21&tt_products[product]=2746&tt_prod abrufbar.



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Der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr wurde 1950 gegründet. Nach der Satzung des gemeinnützigen Vereins gehören zu seinen Aufgaben unter anderem die Aufklärung über die Gefährlichkeit von Alkohol und Drogen und die Förderung der Forschung auf diesem Gebiet. Der Schwerpunkt seiner Erziehungs- und Aufklärungsarbeit wird von 21 Landessektionen getragen. Internationale Akzeptanz findet unsere renommierte wissenschaftliche Publikation BLUTALKOHOL. Jährlich verleihen wir an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für ihr Engagement um mehr Sicherheit auf unseren Straßen die Senator-Lothar-Danner-Medaille in Gold. Der B.A.D.S.  finanziert seine Arbeit hauptsächlich aus den von Staatsanwaltschaften und Gerichten zufließenden Geldbußen, aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen.

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