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Pressemitteilung -

BADS legt aktualisierte Broschüre zu Rauschmitteln vor

Beiträge informieren umfangreich und bieten Diskussionsstoff

Hamburg (nr.) Der Drogenkonsum in Deutschland erweitert sich in beängstigender Weise.

Fast täglich laufen Meldungen ein über sichergestellte geschmuggelte Ware - insbesondere

von Heroin.

„Es ist also davon auszugehen, dass auch immer mehr Teilnehmer am Straßenverkehr

unter dem Einfluss der Rauschmittel unterwegs sind“, sagt Helmut Trentmann, Präsident

des BADS (Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr). Deshalb habe der BADS

seine große Broschüre über die Rauschmittel aktualisiert und stelle sie jetzt zeitgleich zum

diesjährigen Verkehrsgerichtstag der Öffentlichkeit vor.

„Bei einem ständig zunehmenden Mobilitätsbedürfnis der Bürger und dem damit

verbundenen Anwachsen des Straßenverkehrs ist es heute wichtiger denn je, weiterhin über

die am einfachsten zu vermeidenden Verkehrsunfälle, nämlich die durch Alkohol, Cannabis-

und illegale Betäubungsmittel, aufzuklären und insoweit eine Bewusstseinsänderung

möglichst aller Verkehrsteilnehmer herbeizuführen“,

so Trentmann.

Die wissenschaftlich fundierten Erläuterungen zu Inhaltsstoffen und Auswirkungen auf den

menschlichen Körper informieren neben Angaben über Cannabis, Crack, Ecstasy, Heroin,

Kokain, LSD und Biogene Stoffe auch über die Rechtsfolgen bei Teilnahme am

Straßenverkehr.

„Natürlich umfasst ein Großteil der Ausführungen in unserer auch bildlich sehr ansprechend

gestalteten Publikation ebenso die nach wie vor am meisten konsumierte Droge Alkohol“,

erläuterte der Präsident und verwies auf die in mehr als fünfundsiebzig Jahren geleistete

Aufklärungsarbeit des BADS zur Verkehrssicherheit auf bundesdeutschen Straßen.

Die Broschüre ist ab sofort digital abrufbar unter dem Link https://bads.de/wp-

content/uploads/2026/01/BADS-2026_Einzelseiten.pdf.

Sie wird in Kürze auch gedruckt vorliegen und kann in der Zentrale BADS, Hansastraße 13

in 20149 Hamburg kostenlos abgefordert werden.


Themen


Der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr wurde 1950 gegründet. Nach der Satzung des gemeinnützigen Vereins gehören zu seinen Aufgaben unter anderem die Aufklärung über die Gefährlichkeit von Alkohol und Drogen und die Förderung der Forschung auf diesem Gebiet. Der Schwerpunkt seiner Erziehungs- und Aufklärungsarbeit wird von 21 Landessektionen getragen. Internationale Akzeptanz findet unsere renommierte wissenschaftliche Publikation BLUTALKOHOL. Jährlich verleihen wir an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für ihr Engagement um mehr Sicherheit auf unseren Straßen die Senator-Lothar-Danner-Medaille in Gold. Der B.A.D.S.  finanziert seine Arbeit hauptsächlich aus den von Staatsanwaltschaften und Gerichten zufließenden Geldbußen, aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen.

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